F2N IT Solutions GmbH
Leistung

IT-Sicherheit, die im Ernstfall trägt

Die meisten Angriffe auf mittelständische Unternehmen sind nicht gezielt. Sie sind automatisiert: Ein Programm sucht das Netz nach bekannten Lücken ab und nutzt sie, wo es sie findet. Ob dahinter ein Konzern steht oder ein Handwerksbetrieb mit zwölf Arbeitsplätzen, spielt für die Software keine Rolle.

Deshalb funktioniert die Rechnung „wir sind zu klein, um interessant zu sein" nicht mehr. Was zählt, ist, ob Ihre Systeme angreifbar sind – und was passiert, wenn doch etwas durchkommt.

Genau da setzen wir an: Wir bauen den Schutz, und wir bauen den Plan für den Fall, dass er nicht reicht.

Sicherheit ist kein Produkt, das man kauft

Ein Virenscanner ist kein Sicherheitskonzept. Eine Firewall auch nicht. Beides sind Bausteine, die nur wirken, wenn sie zu Ihrer Umgebung passen und jemand sie im Blick behält.

Wir betrachten deshalb die gesamte Kette: den Arbeitsplatz, die Server, das Netzwerk und die Cloud-Dienste, die Sie nutzen. Eine perfekt konfigurierte Firewall nützt wenig, wenn dahinter ein Server mit einem drei Jahre alten Patchstand läuft oder alle Mitarbeiter auf jedes Verzeichnis zugreifen können.

Am Anfang steht daher immer eine Bestandsaufnahme: Was ist vorhanden, wo liegen die Risiken, und welche davon sind es wert, zuerst behoben zu werden. Wir arbeiten dabei mit langjährigen Partnern zusammen und wählen die Technik nach Ihrer Anforderung aus, nicht nach unserem Vertriebsziel.

Wie tief diese Bestandsaufnahme geht, richtet sich danach, wie Ihre Umgebung aufgebaut ist und was Sie wissen wollen. Manchmal reicht ein halber Tag, um die drei größten Lücken zu finden. Manchmal lohnt es sich, genauer hinzusehen. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir vorher – nicht hinterher auf der Rechnung.

Firewall und Netzwerksicherheit

Die Firewall entscheidet, was in Ihr Netz hinein darf und was heraus. Beides ist wichtig: Der ausgehende Verkehr verrät oft als Erstes, dass ein System kompromittiert wurde.

Wir planen und betreiben Firewalls passend zur Größe Ihres Unternehmens, richten die Anbindung Ihrer Standorte und Ihrer Mitarbeiter im Homeoffice ein und trennen Bereiche, die nichts miteinander zu tun haben. Ein Kassensystem, eine Maschinensteuerung oder das Gäste-WLAN gehören nicht in dasselbe Netz wie Ihre Buchhaltung.

Diese Trennung ist einer der wirksamsten Hebel überhaupt: Sie verhindert nicht jeden Angriff, aber sie begrenzt, wie weit er kommt.

Schutz am Arbeitsplatz

Der häufigste Weg ins Unternehmen führt über einen Mitarbeiter, der auf etwas geklickt hat. Das ist kein Vorwurf – gefälschte Rechnungen und Bewerbungen sind gut gemacht.

Zum Schutz am Endgerät gehören für uns Virenschutz auf aktuellem Stand, ein sauberes Rechtekonzept und vor allem Patchmanagement. Die meisten erfolgreichen Angriffe nutzen keine unbekannten Lücken, sondern bekannte, für die es seit Monaten ein Update gibt.

Den laufenden Betrieb dieser Bausteine – Virenschutz, Überwachung der Clients, Einspielen von Updates – übernehmen wir im Rahmen unserer Managed Services. Auf dieser Seite geht es um die Frage, wie das Ganze aufgebaut sein muss, damit es trägt.

Backup ist erst dann Sicherheit, wenn die Rücksicherung funktioniert

Fast jedes Unternehmen hat ein Backup. Deutlich weniger haben schon einmal geprüft, ob es sich zurückspielen lässt – und wie lange das dauert.

Genau diese beiden Fragen entscheiden im Ernstfall über den Schaden. Deshalb klären wir vorher:

  • Was muss wiederhergestellt werden, um weiterarbeiten zu können? Nicht alle Daten sind gleich wichtig, und nicht alles muss sofort zurück sein.
  • Wie viel Datenverlust ist verkraftbar? Daraus ergibt sich, wie oft gesichert wird.
  • Wie lange darf die Wiederherstellung dauern? Daraus ergibt sich, wie die Sicherung aufgebaut sein muss.
  • Sind die Sicherungen selbst geschützt? Verschlüsselungstrojaner suchen gezielt nach erreichbaren Backups und verschlüsseln sie mit. Eine Sicherung, die im selben Netz frei beschreibbar liegt, ist im Ernstfall wertlos.
  • Wann wurde die Rücksicherung zuletzt geprüft? Diese Frage stellen wir am Anfang jeder Zusammenarbeit. Bei den meisten Unternehmen ist die ehrliche Antwort: noch nie.

Aus den Antworten wird ein Konzept, das zu Ihrem Betrieb passt – nicht ein Tarif, in den Sie hineingezwängt werden. Die eigentliche Sicherung läuft anschließend als Online-Backup über unsere Managed Services.

Wenn es trotzdem passiert

Business Continuity Management klingt nach Konzern. Gemeint ist eine einfache Frage: Was tun Sie am Montagmorgen, wenn nichts mehr geht?

Wer das erst im Ernstfall klärt, verliert Tage. Wir legen deshalb vorher fest, welche Systeme in welcher Reihenfolge zurückkommen, wer informiert wird, wer entscheiden darf und wie Sie handlungsfähig bleiben, solange die IT es noch nicht ist.

Für Unternehmen mit besonderen Anforderungen – etwa aus dem Gesundheitswesen oder der Logistik, wo Ausfälle unmittelbar Menschen oder Lieferketten betreffen – bauen wir Wiederanlaufkonzepte, die über eine reine Datenwiederherstellung hinausgehen.

Wo Ihre Systeme laufen, spielt dabei eine Rolle: In unserer Private Cloud haben wir vollen Zugriff auf Aufbau und Redundanz und können den Wiederanlauf entsprechend gestalten.

So fangen wir an

  1. Gespräch. Wir hören zu, statt einen Fragebogen abzuarbeiten. Was ist Ihnen wichtig, was macht Ihnen Sorgen, was ist schon passiert?
  2. Bestandsaufnahme. Wir sehen uns an, was vorhanden ist – Netz, Server, Arbeitsplätze, Sicherungen, Zugriffsrechte.
  3. Bewertung. Sie bekommen eine verständliche Einschätzung: Was ist kritisch, was ist unschön, was ist unproblematisch. Ohne Panikmache und ohne Fachchinesisch.
  4. Umsetzung in Schritten. Nicht alles auf einmal. Wir fangen dort an, wo das Risiko am größten und der Aufwand am kleinsten ist.
  5. Betrieb. Was dauerhaft überwacht werden muss, übernehmen wir – oder Sie behalten es im Haus. Beides geht.

Häufige Fragen

Wir haben doch einen Virenscanner – reicht das nicht?

Er gehört dazu, deckt aber nur einen Teil ab. Ein Virenscanner erkennt Schadsoftware auf dem Gerät. Er verhindert nicht, dass jemand über eine offene Fernwartung ins Netz kommt, dass ein Mitarbeiter Zugriff auf Daten hat, die ihn nichts angehen, oder dass ein Angreifer sich vom Arbeitsplatz zum Server weiterbewegt.

Sind wir als kleines Unternehmen überhaupt ein Ziel?

Ja, weil die meisten Angriffe nicht ausgewählt, sondern automatisiert ablaufen. Gesucht wird nach verwundbaren Systemen, nicht nach lohnenden Namen. Kleine Unternehmen sind häufig sogar leichter zu treffen, weil weniger Zeit für Updates und Überwachung da ist.

Was kostet ein Sicherheitskonzept?

Das hängt von Größe und Anforderungen ab. Wichtiger als die Zahl ist die Reihenfolge: Wir fangen bei den Maßnahmen an, die viel Risiko für wenig Aufwand beseitigen. Sie müssen nicht alles auf einmal umsetzen.

Wie schnell sind wir im Notfall wieder handlungsfähig?

Das legen wir vorher gemeinsam fest, statt es im Ernstfall herauszufinden. Aus Ihrer Anforderung – wie lange ein Stillstand tragbar ist – ergibt sich, wie die Sicherung und der Wiederanlauf aufgebaut sein müssen.

Übernehmen Sie auch den laufenden Betrieb?

Ja. Virenschutz, Client-Überwachung, Updates und Online-Backup laufen über unsere Managed Services – mit festem Ansprechpartner und kalkulierbaren Kosten.

Wo steht Ihre IT-Sicherheit heute?

Das lässt sich in einem Gespräch besser klären als in einem Angebot. Wir sehen uns Ihre Situation an und sagen Ihnen, was wirklich dringend ist – und was warten kann.

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